Kanu Club Graf Luckner
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Wanderfahrertreffen

Wanderfahrertreffen in Schweinfurt
vom 29.05.2013 bis 02.06.2013


Egel wie genau die Chamer Kanuten den Wetterbericht im Vorfeld zum Wanderfahrertreffen verfolgten, er sagte einfach nur Regen voraus. Entsprechend sah auch die Anfahrt aus, Regenschauer und dunkle Wolken, Zelt aufbauen bei leichtem Regen. Man freute sich schon wenn die Niederschlagsmenge etwas weniger wurde und man mit einem Plätzchen im trockenen Vorzelt belohnt wurde.

Doch selten ein Regenwetter, das nicht auch irgendwo einen Vorteil hat. Der Main führte ordentlich Wasser und versprach für den nächsten Tag eine schnelle Paddeltour.

Am Donnerstag stand eine Fahrt auf dem Main von Haßfurt nach Schweinfurt auf dem Programm. Pünktlich zum Start hatte es zu Regnen aufgehört, die Kanus wurden auf bereitstehende Hänger montiert, der Personentransport war mit einem Omnibus bestens organisiert. Ohne Hektik gelangten so über 50 Paddler im Haßfurter Hafen auf den Main und die Tour konnte beginnen.

Bei einem Pegel von 350 cm ging es flott auf dem Main in Richtung Schleuse Ottendorf. Die 10 km waren bereits nach einer Stunde zurückgelegt und die Paddler fuhren in die Schifffahrtsschleuse um die 7,60 m Fallhöhe zu überwinden. Die Schütze der Schleuse waren alle geöffnet und verwandelten das braune Mainwasser in ein Schaumbad besonderer Qualität. Schiffe erforderten immer wieder die Aufmerksamkeit der Paddler, aber bereits nach gut zwei Stunden war das Ziel, der Zeltplatz am Mainufer erreicht.

Den Nachmittag verbrachten die Chamer Paddler mit einem Stadtbummel und natürlich mussten auch die fränkischen Weine auf Genießbarkeit getestet werden. Am Abend breitete sich erneut der Regen aus und plätscherte die ganze Nacht durch. Doch bereits zum Frühstück am Freitag ließ der Regen nach und hörte schließlich ganz auf.

Zwölf Paddler hatten sich für die Tour auf der Fränkischen Saale eingetragen, gekommen sind nach dieser Nacht nur acht, doch die hatten ihren Spaß. Zwischendurch gab es sogar mal Sonne von oben und reichlich Wasser von unten.

Bei einem Wasserstand von einem Meter mehr als normal ging es in Aschach los. Ein Baumhindernis musste überwunden werden, Büschen mussten ausgewichen und kleine Stromschnellen gemeistert werden. Die fränkische Saale führt an der Bad Kissinger Saline vorbei, die ein kurzes Wildwasserstück ankündigte. Ca. 200 Meter kämpften sich die Kanuten durch die Wellenberge, alle passierten diese Stelle ohne Kenterung. Anschließend war „Paddeln unter Palmen“ quer durch den Kurpark angesagt. Nach dem Passieren des Prinzregentenbaus wartete das gefährlichste Stück auf die Kanuten – eine Fahrt durch den Golfplatz! Allerdings hatte sich nach den ausgiebigen Regenfällen kein Golfer auf das Grün verirrt und die fliegenden Golfbälle blieben aus.

Kaum auf dem Zeltplatz zurück setzte erneut der Regen ein und die Chamer entschlossen sich lieber ein Gläschen Wein mehr zu trinken anstatt an der Nachtwächterführung teil zu nehmen.

Der Pegel des Mains war inzwischen weiter angestiegen und alle Kanutouren für Samstag wurden abgesagt. Alternativ dazu gab es eine Busrundfahrt entlang der Mainschleife. Die erste Station führte zur Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“ bei Volkach. Von hier aus konnten die Paddler den Ausblick auf Volkach und die Weinberge genießen. In der Kirche war die berühmte Schnitzerei „Maria im Rosenkranz“ von Tilman Riemenschneider zu sehen.

Danach ging es weiter mit dem Bus zur Vogelsburg, hier bot sich den Paddlern die Aussicht über die Hochwasser führende Mainschleife. Anschließend führte ein Spaziergang durch die Weinberge die Kanuten bergab zu dem Winzerörtchen Escherndorf. Von hier aus ging es wieder weiter mit dem Bus nach Volkach.

Es hatte wieder zu regnen begonnen und die Kanuten flüchteten schnurstracks in die Touristinfo, wo eine kostenlose Weinprobe stattfand. Glück für die Paddler und Glück für die Weinverkäuferin, die auf diese Weise zu unerwartetem Umsatz kam.

Der Samstag endete mit dem üblichen Festabend, der durch Volkstänze, Musik und einem unterfränkischen Kabarettisten aufgelockert wurde. Der Main war inzwischen weiter gestiegen und einige Zeltler mussten in höhere Lagen umziehen. Die letzte Nacht war die erste trockene Nacht und auch die Zelte konnten im trockenen abgebaut werden. Ein sehr nasses, aber auch sehr schönes und gut organisiertes Wanderfahrertreffen ging zu Ende.

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