Kanu Club Graf Luckner
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Wanderfahrertreffen

Bayerisches Wanderfahrertreffen in Dillingen
7. - 10. Juni 2012


Die ersten Chamer Kanuten reisten bereits am Dienstag an, die Dillinger Gastgeber waren an diesem Tag noch voll mit den Vorbereitungen für das Bayerische Wanderfahrertreffen beschäftigt. Rund 150 Paddler aus ganz Bayern wurden ab Mittwoch erwartet.

Am Dienstag war zunächst Zelt- und Wohnwagenaufbau angesagt, danach ging es zum Stadtbummel in die City von Dillingen. Etwas schwieriger war es allerdings an ein Abendessen zu kommen, den alle Dillinger Restaurants schienen sich mit ihrem Ruhetag auf Dienstag geeinigt zu haben. Schließlich fand sich doch noch ein Grieche bei dem die Chamer Kanuten ihren Hunger stillen konnten.

Am Mittwoch stand der Besuch des Günzburger Legolandes auf dem Programm. …Lego, Lego, soweit das Auge reichte. Neben ein paar interessanten Ausnahmen stellte sich dieser Besuch jedoch als Abzocke heraus. Wieder zurück auf dem Zeltplatz war die Paddlergemeinde deutlich angewachsen. Auch die Chamer Kanuten hatten mit Martin und Rudi Verstärkung bekommen.

Am nächsten Tag war die Befahrung der Brenz geplant. Doch die Suche nach dem Ausstieg stellte sich als wahre Pfadfinderaufgabe heraus. Nach einigem hin und her gelang es dann doch ein Fahrzeug am Ausstieg abzustellen und den Einstieg in Bohlheim anzuvisieren. Glasklares Wasser und flotte Strömung erwartete hier die Chamer Kanuten. Erstmals begegneten die Oberpfälzer Paddler den Krautrechen, die quer über das Wasser verlaufen und das Seegras vor den Mühlen abfangen. Das Umtragen war an einigen Stellen recht aufwändig und eine ein Kilometer lange Umtragestelle musste bewältigt werden. Doch der Aufwand lohnte sich, sowohl der Bach als auch die Eigenart der Schwäbischen Alb entschädigte für die Mühen.

Für Freitag hatte der Wetterbericht Regen angesagt und der sollte auch Recht behalten. An diesem Tag brachen die Chamer auf, um die Baden-Württembergische Iller zu paddeln. Die Einsatzstelle war in Vöhringen an der Brücke. Dort entdeckten die Paddler im Altwasser einen kleinen Pfad mit Wurzelskulpturen, an dem ein Hobbyindianer aktiv gewesen zu sein schien.

Die Kanuten ließen ihre Boote zu Wasser und flotte Strömung und kleine Schwälle sorgten für eine schnelle Fahrt. Ein Wehr musste umtragen werden und kurz darauf setzte der Regen von oben ein. Da half es auch nichts sich nur treiben zu lassen, der Regen wollte nicht mehr aufhören und viel zu schnell spülte die Iller die Kanuten in die Donau, auf der es weiter durch Ulm ging. Das eindrucksvolle Ulmer Münster zog vorbei und kurz darauf war der Ausstieg, dieser feuchten Fahrt erreicht.

Am Samstag ging es dann auf das Bächlein „Nau“. Eine der Vorinformationen war hierzu „einmal und nie wieder“. Doch auch davon ließen sich die Paddler nicht abhalten. Bei Langenau wurden die Kanus ins Wasser gesetzt und gleich nach einigen Metern kam die Ostermühle in Sicht, die umtragen werden musste. Das zweite Wehr war bereits renaturiert und nach dem Überwinden des Krautrechens zeugt nur noch ein Schwall von der ehemaligen Mühle. Die Nau schlängelte sich beschaulich durch die Wiesen bis zum nächsten Wehr. Auch hier wieder – über den Krautrechen klettern, das Wehr umtragen. Nach einem weiteren Wehr veränderte sich die Nau zu einem Dschungelbach, die Strömung wurde flotter, der Bach schmaler und abtauchen durch die Büsche war angesagt. Ein niedriger Steg tauchte plötzlich auf und forderte die spontane Entscheidung: Kopf einziehen und ganz flach machen oder doch Umtragen. Sofort ging es wieder weiter, die Nau forderte in diesem Bereich ganze Aufmerksamkeit. Und schon änderte sie wieder ihr Gesicht, die Büsche wichen Bäumen und die Fahrt ging weiter durch den Auwald. Biberland war erreicht und hielt nach jeder Kurve eine Überraschung bereit. Kleine Schwälle kamen hinzu und sorgten für weitere Highlights. Viel zu schnell erreichte die Nau die Donau und spuckte die Paddler mit einem letzten Schwall in den breiten Strom. Zwei Kilometer später hatten die Kanuten ihr Ziel am Dillinger Kanuclub erreicht. Eine tolle Fahrt auf einem Bach mit vielen Facetten war zu Ende.

Am Sonntag war auch schon wieder die Zeit zum Aufbruch gekommen. Doch zuvor gab es noch ein gemeinsames Frühstück bei dem die Paddler die erlebnisreichen Tage nochmals Revue passieren ließen.

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