Kanu Club Graf Luckner
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Sicherheitstraining

Sicherheitsschulung beim Kanu Club Graf Luckner Cham
01.07.2012

Am Sonntag, 1. Juli fand bei den Chamer Kanuten eine eintägige Sicherheitsschulung statt. Rund 15 Teilnehmer aus Cham, Regensburg und Weiden fanden sich hierzu morgens im Bootshaus der Kanuten ein. Bereits vor drei Jahren fand der Lehrgang großen Anklang und es war an der Zeit dem Motto „Sicherheit muss geübt werden“ folge zu leisten. Wie bereits vor drei Jahren erklärte sich der Regensburger Übungsleiter Gustav Dröse mit seinem Team bereit den Kanuten dieses wichtige Thema näher zu bringen.

Sicherheit betrifft jeden Kanusportler, oft wird bei diesem Thema an Wildwasserfahrten und entsprechende Ausrüstung gedacht, dabei finden viele Unfälle gerade im Kanuwandersport statt, weil Situationen verkehrt eingeschätzt wurden, das persönliche Befinden an diesem Tag nicht gut genug ist, es an passender Ausrüstung oder witterungsgeeigneter Kleidung mangelt.

Zunächst nahm Gustav Dröse die Ausrüstung der Teilnehmer unter die Lupe und zeigt Schwächen bei Helmen und Schwimmwesten auf. Er betonte, dass auch an einem sonnigen Frühjahrstag das Wasser noch sehr kalt ist und ohne geeigneten Kälteschutz aus einer Kenterung schnell eine lebensbedrohliche Situation wird. Er machte die Gefahren der Unterkühlung bei Bootsunfällen deutlich: in 10 °C kaltem Wasser hält ein Schwimmer maximal 10 Minuten durch.

Für den Fall, dass erste Hilfe erforderlich wird vermittelte seine Frau, die Ärztin Dr. Silke Dröse, lebenswichtige Handgriffe zur Rettung und Ersten Hilfe, wie Beatmung, stabile Seitenlage und Wiederbelebung, die natürlich von den Teilnehmern geübt werden mussten.

Weiter ging es mit dem wichtigsten Rettungsgerät für Kanuten, dem Wurfsack. Die richtige Handhabung wurde gezeigt und das Werfen auf ein Ziel geübt. Eine zusätzliche Schwierigkeit im Wasser ist das bewegte Ziel und die Tatsache, dass jeder Wurfsack im Akutfall nur einmal benutzt werden kann.

Alle diese gelernten Dinge ließen die Teilnehmer bei der Mittagsbrotzeit erst mal sacken, bevor sie sich am Nachmittag bereit machten für den praktischen Teil auf dem Regen. Die Gruppe wurde aufgeteilt in Kanadierfahrer und Kajakfahrer.

Die Kanadierfahrer übten unter Gustav Dröses Anleitung das Umsteigen von einem Boot zum anderen, simulierten das Kentern, erlernten das Bergen von mit Wasser vollgelaufenen Booten und Techniken, wie man als Schwimmer auf dem Wasser wieder ins Boot einsteigt.

Die Kajakfahrer dagegen fuhren mit den Übungsleitern Jörg und Silke zum Altenstädter Wehr hoch und übten das Retten von Schwimmern in bewegtem Wasser mittels Wurfsack oder einer angeleinten Person, die zur Rettung des Schwimmers ins Wasser springt. Ebenso wurden die Rettung von Schwimmern, die sich an das Boot eines anderen Kajakfahrers klemmen und das Bergen von schwimmendem Material geübt.

Den Abschluss bildete noch der gemeinsame Austausch der gemachten Erfahrungen. Die Kanusportler konnten bei diesem interessanten Lehrgang ihre Kenntnisse zum Thema Sicherheit im Kanusport auffrischen und Neues dazu lernen. Gustav Dröse betonte wiederum „die Rettungstechniken müssen regelmäßig geübt werden“ und bedankte sich bei Doris Wutz für die Organisation des Lehrgangs.

Mit einem gemeinsamen Grillen fand der anstrengende Tag einen gemütlichen Ausklang.

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