Kanu Club Graf Luckner
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Herbstwanderung: 09.10.2011

Oberpfälzer Herbstwanderung “Auf  den Spuren von Albertus Magnus“

24 Oberpfälzer Kanuten trafen sich am Sonntag, den 9. Oktober zu der mittlerweile bereits Tradition gewordenen Herbstwanderung auf dem Bergfriedhof in Regensburg. Vorbereitet wurde die Wanderung von Gerhard Härtl, der bereits im Vorfeld bei Petrus eine stabile Hochdrucklage, Sonnenschein und Mittagstemperaturen von 16 °bis 18 °C bestellt hatte. Petrus hatte Erbarmen mit den Kanuten und drehte den Wasserhahn für diesen Tag zu, kühle Temperaturen und ein Sonne-Wolken-Mix, so entschied er kurzerhand, sei durchaus zum Wandern geeignet.

Die Kanuten führte ihre Herbstwanderung diesmal auf den Spuren des Albertus Magnus. Zu Beginn der Wanderung stellte Gerhard den Teilnehmern Albertus Magnus, der im 13. Jahrhundert Bischof von Regensburg war, vor. Das mittelalterliche Universalgenie beschäftigte sich mit so unterschiedlichen Gebieten wie Philosophie, Theologie, Gesteinskunde, Botanik, Zoologie und Geographie. Dies spiegelte sich auch auf dem gesamten Weg wieder.

Vom Bergfriedhof führte der Weg zur ehemaligen Seidenplantage, die von König Ludwig I. 1833 zur Seidenraupenzucht erbaut wurde. Da Insolvenz jedoch nicht erst zu unserer Zeit erfunden wurde gibt es hier keine Raupen mehr, aber Dank der Stadt Regensburg konnten wir hier wieder unter Maulbeerbäumen stehen und einen Blick auf die Altstadt von Regensburg werfen.

Weiter ging es entlang den Winzerer Höhen und vorbei an allerlei botanischen Überraschungen, die Wege rauf und gleich wieder runter, so dass mancher vermutete, Gerhard würde uns im Kreis herum führen, bis wir durch die Wein- und Obstgärten an den steilen Südhängen nach Kager gelangten. Hier gab es einen Bildstock aus dem 15. Jahrhundert zu sehen, das das Kreuz Christi, darunter Maria und Johannes darstellte. Von dort wanderten die Oberpfälzer Kanuten über Aichahof hinüber zum ehem. Kloster der Dominikanerinnen in Adlersberg, und wie jeder weiß, verspricht ein ehemaliges Kloster immer gutes Essen und eine lange Biertradition. Beides spornte die mittlerweile müde gewordenen Wanderer nochmals zu Höchstleistungen an und so wurde auch der Adlersberg mit flottem Schritt erklommen.

Nachdem der edle  „Hopfenblütentee“ ausreichend getestet, und mancher den Rest der Schweinshaxe zwecks Magenüberfüllung im Beutel statt im Bauche mit auf die weitere Wanderung nahm, machten wir uns mit frischen Kräften wieder auf den Rückweg durch einen kleinen Wald auf den gegenüber liegenden Höhenzug. Dort wurde an der Hans-Watzlik-Kapelle ein kurzer Halt gemacht, die zu Ehren des böhmischen Schriftstellers und Dichters errichtet wurde, eingelegt. Wir folgten weiter dem Höhenweg und nun stand weniger Botanik und Geschichte im Vordergrund, denn bei guter Fernsicht löste ein Ausblick den anderen ab: Regensburg, Donau und Naab von oben in unmittelbarer Nähe, aber auch Ausblicke in den Bayerischen Wald und entfernten Orten wie Straubing oder Plattling.

Nach der 16 Kilometer langen Wanderung kamen alle etwas geschafft, aber wieder mit etwas mehr Wissen und um viele Eindrücke bereichert am Bergfriedhof an. Und alle waren sich einig, Paddeln ist ein schöner Sport, doch diese Herbstwanderung und die damit verbunden Impressionen bereichern alle Teilnehmer.

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